Klassische Pferdeausbildung
  Klassische Ausbildung
 

Klassische Pferdeausbildung

Jedes Pferd, egal ob es mal ein Freizeitpferd, ein Dressur, Spring- oder Vielseitigkeitspferd werden soll bekommt eine umfassende, vielseitige, abwechslungsreiche Grundausbildung nach der Skala der Ausbildung, die sich aus folgenden Elementen zusammensetzt:

Akademische Handarbeit,
Longieren,
Dressur,
Cavalettiarbeit ,
Springen
Geländereiten




In dieser Zeit lernt das junge Pferd sich taktmäßig in allen drei Grundgangarten mit einem nach oben schwingenden Rücken losgelassen unter dem Reiter zu bewegen. Es lernt eine weiche gleichmäßige Anlehnung an den Zügel zu suchen.

  Mit einer solch schonenden und umpfangreichen Ausbildung hat man eine gute Basis geschaffen um sein Pferd lange gesund einsetzten zu können.
Danach folgt erst die Spezialisierung des Pferdes!


Das Spring - und Vielseitigkeitspferd


Cheyenne im Busch!


In der Springausbildung wird das Pferd langsam an die verschiedenen Hindernisse geführt und über diese geschult. Die verstandesmäßigen Fähigkeiten des Pferdes werden bewußt geschult um das Pferd zu einem selbständig mitdenkenem Partner des Reiters zu erziehen, der seine Aufgabe freudig und ohne Stress erfüllt. Nie wird das Pferd in der Ausbildung gezwungen. Die Arbeit im individuellen Rhythmus des Pefrdes spielt in der Ausbildung eine große Rolle. Ein so springgeschultes Pferd kann am Halsring über Hinderniss geritten werden, ohne das es verweigert oder aus dem Rythmus kommt.





Tiefes Vertrauen zwischen Reiter und Pferd.
Springen ohne Zwang.
Hier als Demo ohne Trense!

 

Auch die Haltung spielt eine große Rolle.
Alle Pferde kommen bei uns täglich zu zweit oder in kleinen Gruppen auf die Weide. Dies ist sehr wichtig für das innere Gleichgewicht des Pferdes. Ein ausgeglichenes und zufriedenes Pferd wird auch im Training immer motivierter und konzentrierter bei der Sache sein.



 
Cheyenne und Aline




Die reine Lehre der klassischen Reitkunst verlangt unerschütterliche Liebe zum Pferd, Verständnis, Gefühl, Demut und Wissen.

Nach 2 Jahren vielseitiger Grundausbildung ( ein Jahr junge Remonte und einem Jahr alte Remonte) wird nun das Pferd zu einem Spezialisten (man kann es mit einem Ballett-Tänzer vergleichen) ausgebildet. Immer soll sich eine Lektion durch systematische Gymnastizierung aus der vorherigen ergeben, um dann am Ende das Reitpferd zu einem Tänzer heranreifen zu lassen.

Nach seiner Gundausbildung sollte das Pferd ehrlich durchs Genick gehen. Es lernt Schwung zu entwickeln durch die Schubkraft der Hinterhand. Es lernt durch gymnastische Übungen energisch unter den Schwerpunkt zu treten und wird gerade. Durch die gesamte Ausbildung des Pferdes zieht sich immer wieder die Arbeit an der Hand.


Durch die Entwicklung der Tragkraft der Hinterhand verlegt das Pferd seinen Schwerpunkt mehr nach Hinten wird vorne Leicht und die reelle Aufrichtung über den Rücken ergibt sich.
Das Ziel der Versammlung ist erreicht.




Ziel der klassischen Reitkunst in akademischer Form ist ein Pferd, welches in allen Touren mit feinsten, fast unsichtbaren Hilfen zu reiten ist.

Ein Pferd welches vertrauensvoll und freudig seine Aufgaben erfüllt.
Ein Pferd, dass im Laufe der Jahre ein solch inniges Verhältnis zu seinem Meister aufbaut, dass es auf den kleinsten Wink, auf das leiseste Stimmkomando reagiert und sein Bestes gibt, weil es ihm gefallen möchte und nicht, weil es ihn fürchtet.
Gutes Reiten ist Ausdruck einer guten Philosophie des Reiters.


 

Genaue Kenntnis von Weg und Ziel sind in der Reitkunst für den Erfolg ausschlaggebend, genauso wie die Liebe zum anderen Lebewesen, da nur sie das Erreichen von Höchstleistungen in Leichtheit zulässt.



Die Dressur soll immer für das Pferd da sein und es lange gesund erhalten.
Die Dressur ist daher Zweck und nicht Selbstzweck.

 

 
 
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